Der TuRa-Leichtathlet Luca Davidhaimann, der sich in einem ebenfalls packenden Finale des 1500-Meter-Laufs die Silbermedaille sicherte, stieß ins selbe Horn, und das Fazit von TuRa-Schwimmer Christian Dinkel lautete: "Münster war toll, die Organisation der Spiele und die Helfer waren gut, genauso die Stimmung in der Schwimmhalle, mein Highlight war die Athleten-Disco bei uns im Hotel."
Delegationsleiterin Paula Boß vom Stadtsportverband Paderborn äußerte sich beeindruckt über den Zusammenhalt der Athleten: "Besonders die Stimmung im Team hat die Landesspiele für unsere ganze Delegation sehr besonders gemacht, und es hat sich gezeigt, dass ein Jahr Vorbereitung auf die Veranstaltung sich absolut gelohnt hat. Die große Medaillenausbeute spiegelt sehr gut die tollen Leistungen der Sportlerinnen und Sportler in ihren Wettkämpfen wider." Trainerin Maike Brand von der TuRa Elsen ergänzt: "Sport integriert, Sport schweißt zusammen. Es waren die bislang größten Landesspiele in NRW für Sportler mit geistiger Behinderung. Zum Vergleich: Bei den SO-Landesspielen 2015, bei denen wir in Paderborn Gastgeber waren, hatten wir etwa 1000 Starter dabei."
Herzstück der Spiele in Münster war der Campus der Universität, Ehrengäste unter anderem Handball-Nationalspieler Julian Köster, mit dem auch die Paderborner Athleten sich bei einem Treffen austauschen konnten. Am Freitag zog ein Unwetter über die Stadt, was zum Abbruch der Leichtathletik-Wettkämpfe an dem Tag führte. Die SO-NRW 2024 in Münster waren zugleich Qualifikationsveranstaltung für die nationalen Special-Olympics 2026 im Saarland.